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Vaterschaftsanerkennung Zustimmung Mutter, Mutter, wann, nach Geburt

Zustimmung der Mutter zur Vaterschaftsanerkennung

[Vaterschaftsanerkennung Mutter] [Vaterschaftsanerkennung Zustimmung - Mutter] Die Mutter muss, wie bereits erwähnt, der Anerkennung der Vaterschaft zustimmen.

Die Zustimmung der Mutter wird nach Meinung des Gesetzgebers benötigt, um eine aufdrängende Anerkennung zu vermeiden, wodurch der Mutter ein Kontrollrecht eingeräumt wird. Nach Auffassung des Gesetzgebers soll damit die biologische Richtigkeit gewahrt bleiben, wobei das zweifelhaft erscheint.

Die Mutter nimmt so ein eigenes Recht wahr und vertritt nicht die rechtlichen Interessen des Kindes. Die Zustimmung muss höchstpersönlich erfolgen.

[Vaterschaftsanerkennung wann] [Vaterschaftsanerkennung nach Geburt] Genauso wie die Anerkennung der Vaterschaft, ist die Zustimmungserklärung der Mutter bedingungs- und befristungsfeindlich und kann schon vor der Geburt des Kindes erklärt werden. Weiterhin ist es nicht unbedingt notwendig, dass die Erklärungen gemeinsam abgegeben werden. Daher ist es auch möglich, dass Vater und Mutter zeitlich versetzt diese Erklärung abgeben. Genauso ist es denkbar, dass die Zustimmungserklärung der Mutter vor der Erklärung durch den Vater erfolgt - als ausreichend wird es angesehen, dass die beiden Erklärungen sich aufeinander beziehen.

Die Zustimmung der Mutter ist genauso wie die Vaterschaftsanerkennung öffentlich zu beurkunden. Dies bedeutet, dass diese vor einem Notar, dem Amtsgericht, dem Standesamtes oder vor der Urkundsperson des Jugendamtes vorgenommen werden muss.

Die Zustimmung der Mutter kann nicht ersetzt werden. Die Mutter hat letztendlich immer die Möglichkeit, die Anerkennung der Vaterschaft zu verhindern, selbst bei einem volljährigen Kind.

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