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Vaterschaftsanerkennung Sorgeerklärung Vaterschaftsanerkennung Sorgerecht

Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht

[Vaterschaftsanerkennung Sorgerecht] Die Vaterschaftsanerkennung führt jedoch nicht zu dem Umstand, dass der Vater ab diesem Zeitpunkt auch die Sorge für das Kind hat (Sorgerecht).

[Vaterschaftsanerkennung Sorgeerklärung] Die Sorge für uneheliche Kinder hat mit der Geburt allein die Kindesmutter. Der Vater erlangt die elterliche Sorge bei unehelichen Kindern nur durch die gemeinsame Abgabe einer so genannten Sorgerechtserklärung. Diese Erklärung muss sowohl vom Vater als auch von der Mutter abgegeben werden. Auf alleinigen Wunsch des Vaters, gegen den Willen der Mutter, kann eine gemeinsame elterliche Sorge nicht begründet werden.

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Gerade im Streit um die elterliche Sorge kommt es immer wieder zu der im Folgenden geschilderten Situation:

Die Mutter will, dass der Vater die Vaterschaft anerkennt. Der Vater stellt sich auf den Standpunkt, dass er die Vaterschaft nur anerkennt, wenn er auch das Sorgerecht übertragen bekommt. Die Frage, ob dieses Verhalten zu- oder unzulässig sei, lässt sich einfach mit dem Gesetzeswortlaut beantworten. Eine Sorgerechtserklärung, die unter einer Bedingung oder einer Zeitbestimmung gestellt wird, ist immer unwirksam! Damit kann von der Mutter das Sorgerechtszugeständnis nicht verlangt werden.

Neben der Tatsache, dass der Vater ab dann ein Mitspracherecht besitzt, da er zur Hälfte das Sorgerecht besitzt, ist er auch verpflichtet, das Kind ordentlich zu versorgen und die Sorge auch tatsächlich auszuüben.

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